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Blog März 2020 Updated April 2024

Intelligente Routenoptimierung als Grundlage für die Entleerung von Omrins unterirdischen Behältern

Bestellinformationen in Echtzeit zur Anpassung von Abfuhrzeitplänen

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Martijn Schimmer

Martijn Schimmer

Intelligent Optimization Solution Advisor

Echtzeit-Informationen zum Auftragsstatus zur Anpassung von Zeitplänen

Omrin ist fest davon überzeugt, dass eine dynamische Zeitplanung und Routenoptimierung den Dispatchern die Möglichkeit gibt, die Entleerung der unterirdischen Behälter schneller zu organisieren und dabei von einer stressfreien Arbeitsumgebung zu profitieren. „AMCS Intelligent Optimisation versetzt das Abfallsammel- und -behandlungsunternehmen in die Lage, Abfall auf effizientere Weise zu sammeln“, erläutert Business Consultant Natasja Vemmer. „Infolgedessen ist der Füllstand von 60 auf 80 Prozent angestiegen, sodass sich das durchschnittliche Gewicht des gesammelten Abfalls von 260 auf 300 Kilo pro Behälter erhöht. Zudem spart uns die dynamische Planung eine erhebliche Anzahl von Strecken, sodass die gefahrene Kilometerzahl und die CO2-Emissionen sinken. Wir bei Omrin halten das für wichtig, da wir uns für eine nachhaltige Gesellschaft und eine Kreislaufwirtschaft einsetzen.“

  • Omrin sammelt und verarbeitet Abfall von rund 207.000 Haushalten in 32 Gemeinden
  • Sammeln von Haushaltsabfall aus 2.150 unterirdischen Behältern
  • Planung und Optimierung von Sammelrouten mit AMCS Intelligent Optimisation
  • Echtzeit-Daten zu Sammelstatus und Fahrzeugposition
  • Dynamische Planung und Optimierung, auch während laufender Sammelvorgänge
  • Ein effizienteres Sammeln führt zu einem Anstieg des Füllstands von 60 auf 80 Prozent und einem Anstieg des Abfallgewichts von 260 auf 300 Kilo pro Behälter
  • Schnellere Planung, sodass mehr Zeit für andere Arbeiten bleibt, wie die Routenoptimierung
  • Reduzierte Umweltauswirkungen durch geringere Kilometerzahlen und die Reduzierung der CO2-Emissionen

Verschiedene Gründe für das Automatisieren des Sammelvorgangs

Einige der unterirdischen Behälter wurden zu spät geleert, weshalb die Bewohner ihre Beutel daneben abstellten, während andere Behälter fast leer waren und trotzdem geleert wurden. Für Omrin, das Abfallsammel- und -behandlungsunternehmen in den nördlichen Niederlanden, waren dies zwei der Konsequenzen der Verwendung fester Routen für die Leerung der meisten unterirdischen Behälter. „Wir haben immer auf Sicherheit gesetzt“, erklärt Business Consultant Natasja Lemmer. „Das heißt zum Beispiel, dass wir die unterirdischen Behälter auch dann geleert haben, wenn sie nur zu 60 % voll waren“.

Es wird offensichtlich, dass mehrere Faktoren hinter der Entscheidung standen, diesen Prozess zu automatisieren. „Die tägliche Routenplanung bedeutete viel Arbeit für unser Dispatcher-Team. Außerdem erhielten wir Beschwerden, dass Fahrer zum Entleeren von halbvollen Behältern ausgesendet wurden. Manchmal mussten sie dafür die ganze Stadt durchqueren, was zusätzliche gefahrene Kilometer bedeutete. Zudem wollten wir die Abfallmengen reduzieren, die neben den Containern abgelegt werden.“

Entleerung auf Grundlage des Inhaltsgewichts und der Zahl der Klappen-Öffnungsvorgänge

Inzwischen hat sich die Situation stark verändert. Omrin entleert in seinem Tätigkeitsbereich 2.150 unterirdische Behälter. Dabei wird der Füllstand geschätzt, je nachdem, wie oft die Zugangsklappen geöffnet werden, und welche historischen Daten verfügbar sind, zum Beispiel zum Gewicht des Inhalts. Der Inhalt des unterirdischen Behälters wird auf dem Abfuhrfahrzeug gewogen. Nach der Entleerung wird das Gewicht automatisch von dem Onboard-Computer an das Büro weitergeleitet, wo es im Verwaltungssystem verarbeitet wird.

Die Routen für den nächsten Tag werden anhand der Füllstandsdaten automatisch generiert, die nachts an das AMCS System übermittelt werden. „Das Einzige, was der Dispatcher dann tun muss, ist, die Routen zu überprüfen und bei Bedarf Anpassungen vorzunehmen, zum Beispiel, wenn wir darüber benachrichtigt werden, dass ein Behälter voll ist und ein zusätzlicher Sammelvorgang nötig ist.“ Natasja erklärt, dass von Anfang an klar war, dass ein integriertes System hermusste. „Wir bei Omrin haben verschiedene Prinzipien Zunächst geht es darum, die Zahl der menschlichen Interaktionen zu verringern. Zweitens wollen wir sicherstellen, dass Informationen im ganzen Unternehmen zur Verfügung stehen.“

Schnellere Planung und weniger Stress für die Versandabteilung

Die intelligente Software optimiert Sammelrouten durch den Einsatz neuer Algorithmen. Sie ermöglicht eine Echtzeit-Überwachung des Status der Bestellungen und der Positionen der Fahrzeuge, die außerdem mit dem Zeitplan abgeglichen werden können. Es ist daher nicht mehr nötig, Fahrerinnen und Fahrer anzurufen, um zu erfahren, wo sich die Bestellungen befinden. Das heißt, dass in der Versandabteilung weniger Stress entsteht.

Ein weiterer Vorteil der intelligenten Optimierung ist, dass die Dispatcher den Planungsprozessen mehr Aufmerksamkeit schenken können, insbesondere der Optimierung der Sammelrouten, wie Natasja erklärt. „Außerdem kann der Planungsprozess beschleunigt werden, sodass die Dispatcher mehr Zeit für andere Arbeiten haben, wie zum Beispiel die funktionale Verwaltung der Software. Zum Beispiel können sie in Erfahrung bringen, ob wir noch bessere Ergebnisse erzielen könnten, wenn bestimmte Parameter leicht angepasst würden. Das Dispatch-Team hat genug Zeit, um das herauszufinden.“

Anstieg des Füllstands und Reduzierung der Anzahl der Sammelfahrten

Natasja erklärte weiter, dass AMCS Intelligent Optimisation Omrin vor allem geholfen hat, Abfall effizienter zu sammeln. „Zum Beispiel müssen unterirdische Behälter deutlich seltener geleert werden. Außerdem haben wir einen steilen Zuwachs des Füllstands gesehen – von 60 auf 80 Prozent – was bedeutet, dass mehr Abfall gesammelt wird. Im Durchschnitt hatten die Behälter einen Inhalt von 260 Kilo Abfall, wenn sie geleert wurden. Nach der Einführung von AMCS Intelligent Optimisation stieg diese Zahl auf 300 Kilo.“

Unter dem Strich lässt sich durch eine dynamische Planung also eine erhebliche Anzahl von Strecken einsparen, sodass die Fahrzeuge an anderer Stelle genutzt werden können. „Das ist wichtig“, sagt sie. „Wenn sich die Zahl der unterirdischen Behälter vergrößert, können wir sie mit der gleichen Anzahl von Fahrzeugen leeren. Früher waren wir voll ausgelastet. Die Zahl der zurückgelegten Kilometer und unsere CO2-Emissionen sind ebenfalls zurückgegangen. Das ist auch für Omrin wichtig, weil wir uns um eine nachhaltige Gesellschaft und eine kreislauforientierte Wirtschaft bemühen. Omrin war 2019 das nachhaltigste Unternehmen in den Niederlanden. Das soll so bleiben. Eine weitere positive Auswirkung der intelligenten Optimierung ist, dass weniger Müll neben den Behältern abgestellt wird. Wir können allerdings nicht ganz sicher sagen, ob das allein auf die Routenoptimierung zurückzuführen ist, weil wir eine Kampagne organisiert haben, damit das nicht mehr passiert.“

Zukünftige Herausforderungen

Die Erhöhung der Anzahl der unterirdischen Behälter im Tätigkeitsbereich und die Leerung entsprechend der Routenoptimierung gehören zu den Plänen von Omrin für die nächsten Jahre. „Das ist auf jeden Fall eine Herausforderung“, meint Natasja. „Bei jedem Wachstum müssen wir sicherstellen, dass die Grundlagen vorhanden sind, und historische Daten erfassen. Zum Beispiel müssen wir herausfinden, nach wie vielen Öffnungen der Zugangsklappe ein unterirdischer Behälter voll ist. Wenn wir die Informationen in das AMCS Softwaresystem einspeisen, erstellt die Software den optimalen Sammelzeitplan und plant die Routen dementsprechend. Außerdem berücksichtigt sie die „Pflichtbehälter“, die dringend geleert werden müssen, sowie die „optionalen“ Behälter, die wir leeren können, wenn der Zeitplan das zulässt.“

Bei der Routenoptimierung spielen auch die in die Software integrierten „Was-wäre-wenn-Szenarien“ eine wichtige Rolle. „Das ermöglicht uns die Einplanung von zusätzlichen Sammelstopps“, erklärt Natasja. „Das spielt zum Beispiel eine Rolle, wenn wir davon ausgehen können, dass unser unterirdischen Behälter besonders voll sein werden, beispielsweise an Ostermontag. In der Software von AMCS können wir Sammelvorgänge verschieben – zum Beispiel manche auf den Freitag oder Samstag vor Ostern und manche auf den Dienstag danach. Früher fanden alle Sammelvorgänge am Samstag statt. Dadurch entstand viel zusätzliche Arbeit für die Mitarbeitenden. AMCS schafft Klarheit und reduziert den Stress für das Personal. Das ist zweifellos eine Verbesserung gegenüber dem alten System.“

Eine effiziente Abfallsammlung erhöht die Füllstände und das Sammelgewicht

AMCS Intelligent Optimisation hat Omrin große Vorteile gebracht. Dynamische Planung und Routenoptimierung haben effizientere Sammelvorgänge ermöglicht und den Füllstand von 60 auf 80 Prozent erhöht. Gleichzeitig stieg das Gewicht der gesammelten Abfälle von 260 auf 300 Kilo pro Behälter. Außerdem kann der Planungsprozess beschleunigt werden, sodass mehr Zeit für andere Aktivitäten bleibt, wie das funktionale Management der Software und das Einstellen der Parameter, um noch bessere Sammelergebnisse zu erzielen. Außerdem spart eine dynamische Planung eine erhebliche Anzahl an zurückgelegten Strecken, wodurch sich sowohl die Kilometerzahl als auch die CO2-Emissionen reduziert, wodurch AMCS Intelligent Optimisation Omrin hilft, seine Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Somit wird das Ziel des Abfallsammel- und -verarbeitungsunternehmens, eine Kreislaufwirtschaft aufzubauen, wirkungsvoll unterstützt.

Leidenschaft für geschlossene Recycling-Kreisläufe

Omrin ist die friesische Bezeichnung für den „Recycling-Kreislauf“, der die Mission und die Leidenschaft des Unternehmens darstellt. Zu diesem Zweck werden intelligente Trennverfahren und Hightech-Energieerzeugungsanlagen eingesetzt. Ein Beispiel ist das Ökogas-Kraftwerk in Heerenveen, das 10.000 Haushalte versorgt und außerdem eine Million Kubikmeter Ökogas für die unternehmenseigenen Fahrzeuge bereitstellt. Über 70 Prozent der gesammelten Abfälle werden zur Wiederverwendung aufbereitet – national wird ein Anteil von rund 50 Prozent erreicht.

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